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Tag 4 und 5 : Ablenkung ist der Schlüssel zum Glück?

Der Umstand, dass ich die letzten beiden Tagen sehr viel um die Ohren hatte und (fast) nur zum Schlafen zuhause war, gestaltete den Verzicht auf Selbstbefriedigung und Pornografie sehr viel einfacher. Ist also Ablenkung der Schlüssel zum "Glück", also der Weg der mich aus meiner Sucht führt? Ich würde an dieser Stelle einfach mal behaupten, dass es es für mein Vorhaben auf jeden Fall nicht von Nachteil ist. Aus diesem Grund werde ich gucken, dass ich meinen Terminkaleder für die nächsten Tage mit den Dingen füllen werde, die ich eigentlich schon seit Wochen erledigt haben wollte.
5.8.15 19:59


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Tag 3

Tag 3 ohne Pornografie und ohne Selbstbefriedigung. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass die Gedanken des öfteren abschweifen und ich die Lust verspüre mich selbst zu befriedigen. Ich stelle mir hierbei die Frage, ob das was ich die letzten Jahre getan habe, tatsächlich zu so etwas wie einer Sucht geworden ist, und ob sich in meinem Gehirn Mechanismen eingespielt haben, die mich dazu zwingen Pornografie zu konsumieren. Klar ist, das Orgasmen "Glücksgefühle" auslösen. Ursache dafür ist Dopamin, welches unser Gehirn in eine Art Rausch und Euphorie versetzt. Dieser Prozess ist auch bei vielen Extremsportarten, aber auch bei Drogenabhängigen und z.B. auch Spielsüchtigen zu finden. Es geht im Prinzip immer darum, dass Menschen Aktionen ausführen, die im Gehirn gewisse Botenstoffe auslösen, die dann wiederrum unser Belohnungszentrum stimulieren. Dabei stellt sich mit der Zeit eine gewisse Gewönung ein. Und da wir unsere "Glücksgefühle" nicht missen wollen, suchen wir nach Mitteln und Wegen höher, schneller, weiter oder wie auch zu kommen. Im Rückblick war es bei mir ähnlich. Angefangen hat alles mit einfachen Sex-Szenen wie sie fast schon im Fernsehen zu sehen sind. Doch mit der Zeit reichte mir das nicht mehr. Der Weg führte daher schnell zu Hardcore-Pornos. Wie immer geht es in diesen Filmen rein um die Penetration. Hin und wieder schweift die Kamera dabei von der eigentlichen "Aktion" ab und filmt das stöhnende, schmerzverzehrte oder mittlerweile mit einem dicken Penis gefüllte Gesicht einer Frau. Der sehr gut bestückte männliche Darstleller spielt dabei stets den dominanten Part, der scheinbar immer und überall kann. Auf der anderen Seite habe wir die Frau. Um ihrem "Status" gerecht zu werden, nimmt sie eine sehr passive, gar erniedrigte Postion ein. Hm, ja ok. Scheinbar sind so sehr viele, wenn nicht die meisten Frauen drauf. So wie sie bei dem "Sex" stöhnt, muss es ihr ja unheimlich gut gefallen. Oder etwa nicht? Ob ich jemals eine Frau so gut befriedigen kann wie dieser Typ da im Video? Naja, darum mach ich mir Gedanken wenn es soweit ist. Für heute habe ich genug. Jetzt noch schnell die acht offenen Taps schließen und dann endlich mit der Hausarbeit beginnen. Verdammt, es ist ja schon 17 Uhr.
3.8.15 20:09


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